Im Frühjahr 2026 findet bei der SG Berg am Loam Frontenhausen eine Waffensachkundeausbildung statt.
Termine: 14.03.2026 von 8:00-17:00 Uhr - Theorie 1 15.03.2026 von 8:00-17:00 Uhr - Theorie 2 21.03.2026 von 8:00-12:00 Uhr - Praxis 28.03.2026 von 9:00-12:00 Uhr - Prüfung
Veranstaltungsort: SG Berg am Loam Frontenhausen, Jahnstr. 30a, 84160 Frontenhausen
MELDESCHLUSS: 28.02.2026
Anmeldung bei Günther Grassinger: 0170/2087989
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Jahreshauptversammlung des Schützengau Vilsbiburg
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Wurmsham. Am 05. Januar fand die Jahreshauptversammlung des Schützengaues Vilsbiburg bei der SG Rott‑Quelle Wurmsham im Gasthaus Maier statt. Zahlreiche Vertreter der Gauvereine sowie Ehrengäste folgten der Einladung, um gemeinsam auf das vergangene Schützenjahr zurückzublicken und wichtige Weichen für die kommende Saison zu stellen.
Erster Gauschützenmeister Günter Franzl begrüßte die anwesenden Delegierten und Gäste herzlich und wünschte allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Sein besonderer Dank galt der Schützengesellschaft Rott‑Quelle Wurmsham für die Ausrichtung der Versammlung sowie dem Gasthaus Maier mit seiner Belegschaft für die gewohnt hervorragende Bewirtung.
Unter den Ehrengästen konnte der Schützengau Vilsbiburg eine ganze Reihe hochrangiger Vertreter begrüßen: Für den Landkreis Landshut nahm Rudolf Lehner an der Versammlung teil, für die Gemeinde Wurmsham der 1. Bürgermeister Manuel Schott. Vom Bayerischen Sportschützenbund war 1. Landesschützenmeister Christian Kühn anwesend. Ebenso folgte Hans Hainthaler, 1. Bezirksschützenmeister Niederbayern, 3. Landesschützenmeister sowie DSB‑Vizepräsident für Verbandsentwicklung und Ethik, der Einladung. Ergänzt wurde die Ehrengästeliste durch Bezirksböllerreferent Gottfried Schmieder sowie die Gauehrenmitglieder Josef Huber und Johann Neumeier. Besonders erfreulich war zudem die Anwesenheit von Judith Wenzl von der SG Edelweiß Bodenkirchen, die als Europameisterin im Bogenschießen den Schützengau auf internationaler Ebene eindrucksvoll vertritt.
Die Schützenmeisterin der SG Rott‑Quelle Wurmsham, Anna Maier, begrüßte die 104 anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte kurz ihren traditionsreichen Verein vor, der seit seiner Gründung im Jahr 1878 besteht und seither im selben Wirtshaus seine Heimat gefunden hat.
Rudolf Lehner überbrachte die Grüße des Landkreises Landshut und von Landrat Peter Dreier. In seinen Worten dankte er den Vereinen für ihr großes Engagement und betonte die unverzichtbare Rolle der Schützen im Erhalt von Brauchtum, Gemeinschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Bürgermeister Manuel Schott dankte für die Einladung und hob hervor, wie bedeutend die Arbeit der Vereine für das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden ist. Er würdigte insbesondere das ehrenamtliche Engagement, das den Zusammenhalt stärkt und das kulturelle Leben vor Ort prägt.
1. Landesschützenmeister Christian Kühn gab seitens des BSSB einen umfassenden Einblick in die aktuelle Verbandsarbeit und gratulierte dem Schützengau Vilsbiburg herzlich zu seinem 101‑jährigen Bestehen. Zudem sprach er über die Herausforderungen in der Zusammenarbeit mit der Politik, insbesondere im Hinblick auf anstehende Gesetzesänderungen wie etwa das geplante Bleiverbot, das den Schießsport vor große Aufgaben stellt.
Für das Totengedenken erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Gauschützenmeister Günter Franzl verlas die Namen jener Mitglieder und Schützenfunktionäre, die im Jahr 2025 verstorben sind, und erinnerte in stillem Gedenken an deren Wirken und Verdienste.
Nach der Genehmigung des Protokolls des vergangenen Jahres folgte der Bericht des Gauschützenmeisters. Darin wurde eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig und umfangreich die Aufgaben und Aktivitäten im Schützengau Vilsbiburg sind. Die Vielzahl an Veranstaltungen, Terminen und repräsentativen Verpflichtungen zeigte einmal mehr, wie lebendig und engagiert das Vereinsleben im Gau gestaltet wird.
Auch einige Beschlüsse gab Gauschützenmeister Franzl bekannt. So wird es in absehbarer Zeit keine eigene Königskette für die Auflageschützen geben. Zudem wird die Bezuschussung für Lichtgewehr und Lichtpistole vorerst ausgesetzt. In den vergangenen drei Jahren wurden hierfür insgesamt 6.390 Euro an 13 Gauvereine ausgeschüttet.
Er betonte zudem, dass er gerne an Vereinsversammlungen teilnimmt, sofern er eingeladen wird. So lassen sich Anliegen und Herausforderungen unmittelbar wahrnehmen, und in einem unverbindlichen Rahmen komme man schnell und unkompliziert miteinander ins Gespräch.
Für den erkrankten 1. Gausportleiter Oswald Rath übernahm 2. Gausportleiter Andreas Decker den sportlichen Bericht. Er gab einen Ausblick auf die bevorstehende Gaumeisterschaft und informierte über die wichtigen Meldetermine, die von den Vereinen fristgerecht zu beachten sind.
1. RWK‑Leiter Ludwig Maier gab einen Einblick in den Verlauf der laufenden Rundenwettkampfsaison und bat die Vereine darum, ihm aktuelle Mannschaftsbilder in ausreichender Dateigröße zur Verfügung zu stellen. Diese würden für die Dokumentation und die Öffentlichkeitsarbeit des Gaues benötigt.
1. Gaujugendleiterin Katharina Brauner berichtete über die laufende Runde des Jugend‑Fernwettkampfs und zeigte sich erfreut darüber, dass wieder mehr Jugendliche daran teilnehmen. Die steigende Beteiligung wertete sie als positives Zeichen für die Nachwuchsarbeit im Gau.Besonders hob sie die Erfolge von Nico Eckardt und Emilia Lohr hervor, die auch auf Bezirksebene starke Leistungen zeigten und damit die erfolgreiche Jugendarbeit im Gau eindrucksvoll unterstreichen.
1. Gaudamenleiterin Anneliese Zehentbauer gab einen Überblick über die Aktivitäten und Schießen der Gaudamen. Sie dankte ihren beiden Stellvertreterinnen für die stets verlässliche und harmonische Zusammenarbeit sowie dem Gauschützenmeisteramt für die Unterstützung im vergangenen Jahr.
Im Anschluss berichtete Gau‑Bogenreferent Uli Grätz‑Veit ausführlich über die vielfältigen Aktivitäten der Bogenschützen. Er gab einen umfassenden Überblick über Trainingsbetrieb, Wettkämpfe und besondere Ereignisse im zurückliegenden Jahr. Gau‑Böllerreferent Josef Braunstein dankte allen Böllergruppen im Gau für ihre engagierte Pflege des Brauchtums, besonders rund um den Jahreswechsel. Er zeigte sich erfreut darüber, dass alle Einsätze unfallfrei verliefen und würdigte die zuverlässige Arbeit der Böllerschützen.
Passreferent Anton Peißinger informierte über wichtige Neuerungen im Bereich der Passänderungen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass diese Anpassungen künftig vieles erleichtern und zugleich helfen werden, unnötigen Papieraufwand zu vermeiden.
Ausbildungsreferentin Monika Giglberger‑Franzl berichtete über die im vergangenen Jahr durchgeführten Schulungen für Standaufsichten und Vereinsübungsleiter. Zudem wies sie auf die bevorstehende Neuausbildung zum Vereinsübungsleiter hin, der Meldeschluss hierfür ist der 15. Februar.
Bezirksschützenmeister Hans Hainthaler gab in seiner gewohnt launigen Art einen Einblick in die vielfältige und umfangreiche Arbeit des Bezirks. Anschließend nahm er die Ehrungen für erfolgreiche Mitgliederwerbung vor: In Gold wurden die Hochlandschützen Frauensattling für 19 neue Mitglieder ausgezeichnet, in Silber die SG Edelweiß Bodenkirchen mit 15 neuen Mitgliedern und in Bronze die Jungschützen Dietelskirchen, die 14 neue Mitglieder gewinnen konnten.
Anschließend standen die Ehrungen auf der Tagesordnung. Die Gau‑Nadel in Bronze erhielten Günter Martinus und Verena Eller. Mit der Gau‑Nadel in Silber wurde Thomas Meier ausgezeichnet. Die Gau‑Nadel für das verdiente Mitglied in Gold ging an Anneliese Zehentbauer, die seit 1997 als 1. Gaudamenleiterin tätig ist und sich über Jahrzehnte hinweg in herausragender Weise für den Gau verdient gemacht hat.
Das Gauehrenzeichen für sportliche Erfolge in Silber wurde an mehrere herausragende Sportlerinnen und Sportler verliehen: an Andreas Decker, Bezirksschützenkönig 2024, an Nico Eckardt, Bezirksjugendkönig 2025, sowie an Christian Molzer, Bayerischer Meister mit dem Traditionszimmerstutzen in der Altersklasse. Eine besondere Ehrung erhielt zudem Judith Wenzl, Europameisterin mit dem traditionellen Bogen in Serbien, die zusätzlich einen Blumenstrauß überreicht bekam.
Mit dem Bezirkszeichen in Bronze wurden Tobias Ostner, Bernhard Striegl und Gabi Martinus ausgezeichnet. Das silberne Bezirkszeichen erhielt Katharina Brauner, die seit 2021 als 1. Gaujugendleiterin tätig ist.
Mit dem Böllerschützenehrenzeichen des Schützenbezirks Niederbayern in Silber wurden Oswald Rath, Christian Molzer, Josef Fußeder und Erwin Fußeder ausgezeichnet.
Die Ehrenzeichen des BSSB wurden von Landesschützenmeister Christian Kühn persönlich überreicht. Mit dem Böllerschützenehrenzeichen des BSSB in Silber wurden Otto Sellmayer, Siegmund Sellmayer, Anton Pollner, Erich Eberl und Ludwig Gangkofner ausgezeichnet.
Das Ehrenzeichen des BSSB in Anerkennung grün wurde an Martin Schwarz, Anna‑Lena Decker, Marcel Zänker, Tina Seisenberger, Christian Jahnel, Dominik Veit, Jonathan Nauert, Johannes Sax, Patrick Meyer, Rainer Staudinger, Markus Wenzl, Wolfgang Sternberger und Max Kobold verliehen.
Die Ehrennadel des BSSB für Fahnenabordnungen in Silber erhielten Günter Martinus, Hans Schlecht und Helmut Ernst von den Jungschützen Geisenhausen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verband ihren verlässlichen Einsatz und ihre langjährige Bereitschaft, den Verein bei offiziellen Anlässen würdig zu vertreten.
Die Ehrennadel des BSSB in Klein‑Rot wurde an Anton Peißinger verliehen, der seit 25 Jahren als Gaupassreferent tätig ist und sich in dieser langen Zeit mit großem Engagement und hoher Zuverlässigkeit für den Gau eingesetzt hat. Ebenfalls mit dieser Auszeichnung geehrt wurde Peter Murla, der seit 1997 Schützenmeister der Schloßschützen Jettenstetten ist und seit 2017 als stellvertretender Gauschützenmeister Verantwortung trägt.
Die Ehrennadel des DSB in Klein‑Rot wurde an Rudi Stadlöder verliehen, der viele Jahre Schützenmeister der Wanderschützen Vilsbiburg war. Von 2006 bis 2014 bekleidete er das Amt des 1. Gaujugendleiters, und seit 2017 ist er als Gaukassenprüfer tätig. Ebenfalls mit dieser Auszeichnung geehrt wurde Josef Braunstein, der seit über 30 Jahren 1. Schützenmeister der Hochlandschützen Frauensattling ist und seit 2016 als Gauböllerreferent wirkt. In dieser Funktion war er auch Initiator des Bayerischen Böllerschützentreffens 2016 in Vilsbiburg.
Der Gauschützenmeister dankte allen Geehrten herzlich für ihren Einsatz in den Vereinen und im Gau. Er wünschte ihnen weiterhin viel Erfolg, Freude und Motivation für ihre wertvolle Arbeit im Schützenwesen.
Bezirksböllerreferent Gottfried Schmieder dankte allen Böllerschützen für ihr engagiertes Mitwirken und wies auf das Oberostbayerische Böllertreffen im Juni 2026 in Langengeisling hin. Zudem stellte er seinen Stellvertreter Michael Maier aus dem Gau Landshut vor. In seinem Bericht ging er auch auf die Gefährlichkeit des Böllerschießens ein und erwähnte zwei Unfälle rund um den Jahreswechsel. Weiterhin dankte er dem Gau Vilsbiburg für die vorbildliche Pflege der Böllerkommandanten‑Daten im ZMI, da die Einladungen zur Bezirksböllerarbeitstagung künftig nicht mehr per Post, sondern ausschließlich über das ZMI versendet werden.
Danach gab Gauschatzmeisterin Cilli Bäker den Kassenbericht ab, der aufgrund der Ausgaben für die 100‑Jahr‑Feier in diesem Jahr erhöhte Aufwendungen aufwies. So wurden unter anderem die Gaukönigsketten für Luftgewehr und Luftpistole repariert und neu umgehängt sowie die Gaustandarte renoviert – alles Investitionen, die langfristig wirken und dem Gau über viele Jahre hinweg zugutekommen.
Die Gaukasse wurde vorab von den beiden Kassenprüfern Rudi Stadlöder und Martin Freudenreich geprüft. Freudenreich empfahl der Versammlung daraufhin die Entlastung der Gauvorstandschaft sowie der Schatzmeisterin – ein Vorschlag, dem die Anwesenden einstimmig folgten.
Franzl wies noch auf der Sebastiani-Schießen der FSG Vilsiburg hin, das noch am 10. Januar von 15-21 Uhr besucht werden kann.
Für ein Gauschießen konnte in diesem Jahr kein Veranstalter gefunden werden, weshalb erneut ein Gaukönigsschießen durchgeführt wird. Für das geplante Gauschießen 2027 stellte Matthias Schwarz, Schützenmeister der Altschützen Velden, das vorgesehene Programm vor. Als Termin ist der Zeitraum vom 5. bis 14. November 2027 vorgesehen.
Die Gausiegerehrung findet am 10. Mai bei den Lernbachtaler Vilslern im Gasthaus Putz in Obervilslern statt. Die Gauarbeitstagung wird am 13. September bei den Grenzlandschützen im Gasthaus Nitzl in Steinbach abgehalten. Die nächste Gaujahreshauptversammlung richten die Lernbachtaler Vilslern am 5. Januar 2027 ebenfalls im Gasthaus Putz aus.
Beim letzten Tagesordnungspunkt kamen noch verschiedene Fragen auf, unter anderem zu den Themen GEMA, Ausschreibungen sowie möglichen Fallstricken bei der Schießstättenbezuschussung.
Der Versammlungsleiter bedankte sich für den harmonischen Verlauf der Sitzung, wünschte allen Anwesenden einen guten Heimweg und schloss die Versammlung mit einem „Allzeit gut Schuss“.
Alle anwesenden Geehrten mit den Ehrengästen.
Mitgliederwerbung (von li.): 1.Bezirksschützenmeister Hans Hainthaler, Bogenreferent Uli Grätz-Veit/Edelweiß Bodenkirchen (silber), 1. Schützenmeister Hochlandschützen Josef Braunstein (gold), Rudi Stadlöder /Jungschützen Dietelskirchen (bronze) und 1. GSM Günter Franzl
(von li.): 2. GSM Peter Söll, 1. GSM Günter Franzl, Bogen-Europameisterin Judith Wenzl und 3. GSM Peter Murla
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Gaujahreshauptversammlung 2026 - Terminhinweis
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Terminhinweis:
Gaujahreshauptversammlung findet am 5. Januar 2026 um 19:00 Uhr bei den Rott-Quelle Schützen Wurmsham im Gasthaus Maier statt.
Tagesordnung Gau-Jahreshauptversammlung 2026
Eröffnung und Begrüßung
Grußworte der Ehrengäste
Totengedenken
Genehmigung des Protokolls zur Jahreshauptversammlung 2025
Bericht des Gauschützenmeisters
Bericht der Referenten
Bericht des Bezirksvertreters
Ehrungen
Bericht der Gauschatzmeisterin
Bericht der Kassenprüfer und Entlastung der Vorstandschaft
Gauschießen 2026
Jahreshauptversammlung 2027
Anträge*, Fragen, Wünsche und Anregungen *Anträge sind schriftlich oder per Email bis spät. zum 31.12.2025 beim 1. GSM einzureichen!