Zweiter Durchgang Auflage-Fernwettkampf 2026 abgeschlossen
Der dritte Durchgang findet am 24. Juni von 18:00-21:00 Uhr bei den Jungschützen Geisenhausen statt.


Der heilige Sebastian war schon immer ein beliebter Heiliger. Sebastian ist der Schutzheilige gegen die Pest, da man seiner Fürbitte das schnelle Erlöschen der Pest 680 in Rom zusprach. Sebastian ist Patron der Sterbenden, Eisenhändler, Töpfer, Gärtner, Gerber, Bürstenbinder, Stadt-/Gemeindepolizisten (D) und (I), Schützenbruderschaften, Soldaten, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisen- und Zinngießer, Steinmetze, Leichenträger und Brunnen; gegen Pest und Seuchen. Außerdem ist er Schutzheiliger der Münchner Polizei sowie der Stadt- und Gemeindepolizeien Italiens.
Seit 2004 ziert er die Standartenspitze des Schützengaues Vilsbiburg.
Leben: Der Legende nach bekannte sich Sebastian, ein Offizier der kaiserlichen Garde, öffentlich zum Christentum, woraufhin Kaiser Diokletian ihn zum Tode verurteilte und von Bogenschützen erschießen ließ. In dem Glauben, er sei tot, ließ man ihn danach liegen. Sebastian war jedoch nicht tot und wurde von einer frommen Witwe mit dem Namen Irene, die ihn beerdigen wollte, als lebend erkannt und wieder gesund gepflegt. Nach seiner Genesung kehrte er zu Diokletian zurück und bekannte sich erneut zum Christentum. Diokletian befahl daraufhin, ihn mit Keulen im Circus zu erschlagen. Seinen Leichnam warf man in die Cloaca Maxima, einen städtischen Abflussgraben in der Nähe des Tiber, aus dem er von Christen geborgen und ad catacumbas (deutsch: „in der Senke“) beerdigt wurde.
Gedenktag: 20. Januar (Katholisch)
Der dritte Durchgang findet am 24. Juni von 18:00-21:00 Uhr bei den Jungschützen Geisenhausen statt.
Der zweite Durchgang findet am 10. Juni von 18:00-21:00 Uhr bei den Jungschützen Geisenhausen statt.
Vilslern. Am 9. Mai fand im Gasthaus Putz in Vilslern die feierliche Preisverleihung des Gau‑Damen Pokal- und Gaudischießens statt. Insgesamt 174 Schützinnen aus dem gesamten Schützengau Vilsbiburg hatten an sechs verschiedenen Terminen und Austragungsorten mit Luftgewehr oder Luftpistole teilgenommen.
Gaudamenleiterin Anneliese Zehentbauer begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. Ein besonderer Gruß galt dem 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Velden Marcel Zviedris, dem stellvertretenden Gauschützenmeister Peter Murla sowie dem Landrat des Landkreises Landshut Alfred Holzner. Zehentbauer sprach ihren Stellvertreterinnen ein herzliches Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung an den Schießabenden und beim Aufbau der Preise aus.
Der 3. Gauschützenmeister Peter Murla dankte allen Teilnehmerinnen für ihre engagierte Beteiligung und wünschte der Siegerehrung einen guten Verlauf. Bürgermeister Zviedris hob die Bedeutung des Schießsports für das gesellschaftliche Leben hervor und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung in der Gemeinde Velden. Landrat Holzner zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Attraktivität der Preise und würdigte das Engagement aller Beteiligten.
Als ersten Programmpunkt gab Gaudamenleiterin Anneliese Zehentbauer die Siegerinnen auf die Gaudischeibe bekannt. Renate Distler von den Xaveri‑Schützen Wippstetten sicherte sich den 1. Platz. Auf Rang zwei folgte Beate Kaindl von den Schloßschützen Jettenstetten, den 3. Platz belegte Anna Geringer von der Rott‑Quelle Wurmsham. Auf den weiteren Plätzen folgten Claudia Schmidlkofer, Julia Grininger, Regina Köstler, Gabi Martinus, Claudia Lohr, Sabrina Huber und Roswitha Breitenwinkler.
Zwischendurch folgte die Bekanntgabe der Wellness‑Preise, die traditionell nach einem vorgegebenen Teiler vergeben werden. Für den 100‑Euro‑Thermengutschein Erding galt ein 225‑Teiler als Vorgabe. Mit einem 227,9‑Teiler lag Adelheid Huber von den Holzlandschützen Johannesbrunn am nächsten und durfte sich über den Hauptpreis freuen. Der zweite Thermengutschein im Wert von 75 Euro ging an Charlotte Kuß von den Altschützen Velden, die mit einem 444,3‑Teiler der Vorgabe von 445‑Teiler am nächsten kam. Den dritten Thermengutschein über 50 Euro sicherte sich Karin Ippenberger von den Vilstalern Geisenhausen. Sie erzielte einen 552,7‑Teiler bei einer Vorgabe von 555‑Teiler.
Jede Teilnehmerin wurde nach Platzierung aufgerufen und konnte sich am großen Gabentisch einen Preis aussuchen.
Zusätzlich erhielten die vier ältesten sowie die fünf jüngsten Schützinnen jeweils ein kleines Präsent als besondere Anerkennung ihrer Teilnahme.
Anschließend wurde die Gewinnerin der Damenscheibe bekanntgegeben. Mit einem hervorragenden 41,7‑Teiler durfte sich Anita van Anroij von den Schloßschützen Jettenstetten über den ersten Platz freuen. Knapp dahinter folgte Georgine Eberl von der Rott‑Quelle Wurmsham, die mit einem 41,9‑Teiler nur hauchdünn zurücklag. Den 3. Platz belegte Martina Neudecker von den Waldschützen Untersteppach mit einem 44,9‑Teiler.
Auch in der Mannschaftswertung wurden kleine Pokale an die zehn erfolgreichsten Teams vergeben. Den 1. Platz sicherten sich die Schützinnen der Xaveri‑Schützen Wippstetten. Auf den weiteren Rängen folgten die Jungschützen Geisenhausen, Grenzlandschützen Steinbach, Lernbachtaler Vilslern, Altschützen Velden, Kellerbergschützen Eberspoint, Vilstaler Geisenhausen, Rott-Quelle Wurmsham, Almenrausch Margarethen und Schloßschützen Jettenstetten.
Die Gaudamenleiterin bedankte sich auch bei allen Standaufsichten in den Vereinen und den Helfern mit einem kleinen Präsent.


